Vermessene Dinge

15. März – 25. Mai 2013

Projekt

Den Künstler wie den Wissenschaftler lockt das Andere, das Neue, das Verborgene, das Geheimnisvolle. Beide brauchen Intuition, Kreativität und eine gewisse Respektlosigkeit gegenüber herrschenden Paradigmen, um Neues zu schaffen. Die Verbindung beider Pole kann überraschende Perspektiven eröffnen.

Die Ausstellung Vermessene Dinge stellt Kunstwerke aus der Sammlung der ERES-Stiftung vor, die sich auf unterschiedliche Weise mit den Methoden und Fragestellungen der Naturwissenschaften auseinandersetzen. Die Künstler schlüpfen in die Rolle des Archivars, des Präparators, des Forschers oder des Neurologen und entwickeln dadurch alternative, spezifisch künstlerische Ausdrucksformen. Sie »be- und hinterfragen in ihren Arbeiten den wissenschaftlichen Zugang zur Natur, die Strategien und Annahmen der Naturwissenschaften. Sie stellen die Limitiertheit wissenschaftlicher Methoden und Darstellungsweisen heraus und verweisen (…) auf die kulturelle Konstruktion naturwissenschaftlichen Wissens, das heißt auf die Tatsache, dass das naturwissenschaftliche Wissen immer abhängig ist von persönlichen, sozialen oder politischen Faktoren.« (Susanne Witzgall)

Künstler: Lena Bröcker, Walmor Corrêa, Harald Fuchs, Stephan Huber, Sanna Kannisto, Yves Netzhammer, Roman Signer, Wolfgang Stehle, Hiroshi Sugimoto, Wolfgang Tillmans u. a.

Wissenschaftler: Susanne Witzgall

Kooperation: MünchnerStiftungsFrühling

Vorträge

Mittwoch, 20. März 2013, 19 Uhr

Susanne Witzgall, Leiterin des cx centrums für interdisziplinäre Studien an der Akademie der Bildenden Künste München
Die Welt anders denken. Zeitgenössische Kunst und die Wissenschaften